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Präsentieren Sie mit der Hot-Spot-Technik


Beim Präsentieren mit dem Beamer gibt es immer wieder mal die Situation, dass man die Zuschauer auf eine bestimmte Stelle auf einer Grafik bzw. Visualisierung hinweisen will.

Ein Beispiel:
Sie projizieren gerade mit dem Beamer den Querschnitt einer Maschine an die Wand. Und Sie möchten nun ein bestimmtes neues Ventil besonders ansprechen und hervorheben, weil dieses neue Ventil mit auf einem ganz neuen und sehr vorteilhaften Funktionsprinzip arbeitet.



Es gibt 3 Möglichkeiten dieses Ventil besonders hervorzuheben:


1. Das Zeigen an der Wand - Die schlechteste Methode:
Sie können an die Projektswand gehen und das Ventil direkt an der Wand zeigen.
Wenn Sie das Ventil direkt mit der Hand in der Projektion zeigen und erläutern haben Sie aber mehrere Nachteile:
Zum einen müssen Sie zur Projektionswand gehen und stehen dann im oder am Lichtkegel. Dadurch blenden Sie sich selbst und verdecken für einen Teil der Zuhörer das Gesamtbild.
Zudem können Sie wegen der Blendung und wegen dem Zeigen-Müssen kaum oder gar nicht während Ihren Erläuterungen ins Publikum schauen. Der Bezug zum Publikum leidet darunter sehr stark.
Wenn Sie mehrere Dinge nacheinander Zeigen möchten, dann sind Sie dazu auch noch permanent am Hin- und Her-Tigern zwischen Ihrem eigentlichen Platz als Redner und der Projektion an der Wand.
Falls Sie einen Zeigestab verwenden, rufen Sie zudem auch noch bei vielen Zuhörern negative Assoziationen an die Schule oder die militärische Grundausbildung hervor.
Das Zeigen an der Wand ist daher keine sinnvolle Methode um Punkte in der Visualisierung hervorzuheben.



2. Das Zeigen mit dem Laserpointer - Die ein bisschen bessere Methode:
Wenn Sie das Ventil mit einem Laserpointer hervorheben, vermeiden Sie einige der oben genannten Nachteile.
Allerdings müssen Sie dennoch mit folgenden Nachteilen rechnen:
Während Sie mit dem Laserpointer auf die zu zeigende Stelle zielen, können Sie sich nicht gleichzeitig dem Publikum mit voller Aufmerksamkeit zuwenden.
Denn entweder zeigen Sie die wichtige Stelle mit dem Laserpointer viel zu kurz, oder Ihr Bezug zu den Zuschauern leidet darunter, dass Sie sich längere Zeit der Projektion zuwenden müssen.
Zudem ist der Lichtpunkt des Laserpointers sehr klein (sonst wäre es ja auch kein Laser sondern eine Taschenlampe). Dieser kleine Punkt wird bei einem grossen Zuschauerkreis beispielweise in der 20 Sitzreihe kaum oder gar nicht mehr gesehen.
Ausserdem sind 5 % der männlichen Bevölkerung farbenblind. Diese Personen sehen statt dem roten Laserpunkt nur einen kaum sichtbaren grauen Punkt. Dieser ist für Farbenblinde kaum zu entdecken oder zu verfolgen.
Wenn Sie mit einer Rückwandprojektion arbeiten, bei der der Beamer von hinten an eine vorne befindliche Projektionsscheibe projiziert, dann geht der Laserstrahl widerstandslos durch die Projektsscheibe durch und ist dadurch dann überhaupt nicht mehr zu sehen.
Das Zeigen mit dem Laserpointer ist daher keine optimale Methode um Punkte in der Visualisierung hervorzuheben.
Wenn Sie dennoch mit dem Laserpointer arbeiten möchten, dann sollten Sie den Laserpunkt grosszügig und langsam um die hervorzuhebende Stelle kreisen lassen. Denn dann wird der Laserpunkt auch von Farbenblinden und auch in der 20. Zuschauerreihe etwas einfacher erkannt. Zudem sieht man nicht Ihr Zittern nicht so stark, als wenn Sie den Laser ruhig auf einen Punkt halten würden.



3. Das Hervorheben mit Hot-Spots - Die beste Methode:
Sie können das hervorzuhebende Ventil auch dadurch fokussieren, indem Sie dieses an der entsprechenden Stelle einfach auf Mausklick mit einem optischen Effekt hervorheben.
So können Sie beispielweise das hervorzuhebende Ventil einfach mit einem gut sichtbaren roten Kreis umrahmen, den Sie  zum entsprechenden Zeitpunkt einfach mit der Funkmaus dazuklicken.
Das Ventil wird dadurch zum Hot-Spot der gesamten Visualisierung. Sie als Redner ziehen den Aufmerksamkeitsfokus der Zuhörer genau auf den Punkt, der Ihnen an dieser Stelle wichtig ist.
Sie müssen lediglich schon bei der Erstellung der Präsentation für sich festlegen, an welcher Stelle der Präsentation welche Punkte besonders hervorgehoben werden sollen.
Sie haben bei dieser Hot-Spots-Methode den Vorteil, dass Sie Ihren Blickkontakt und Ihre Zuwendung zu Ihren Zuhörern permanent aufrechterhalten können. Denn Sie müssen sich bei dieser Hot-Spots-Methode ja nicht der Projektionswand zuwenden. Sie schauen einfach kurz in Ihren Laptop und klicken lediglich die Funkmaus  - und Ihr Publikum sieht die Hervorhebung ganz deutlich. Dadurch können Sie sich dann auch darauf konzentrieren, dass Sie den hervorzuhebenden Punkt verbal und dramaturgisch mit den passenden Worten zelebrieren. Denn Sie sind ja nicht damit beschäftigt, durch den Raum zur Wand zu springen oder mit dem Laserpointer irgendwelche Punkte zu suchen und zu treffen - Sie können sich ganz auf Ihr Publikum und eine entsprechende verbale Dramaturgie konzentrieren.
Sie können den Hot-Spot auch sogar noch dadurch aufpeppen, indem Sie einige Schlagworte simultan visualisieren. Wenn Sie also das Ventil auf Mausklick rot umrahmen, dann könnten beispielsweise direkt neben dieser Umrahmung auch noch die Worte "wartungsfrei" "hitzebeständig" und "geräuscharm" simultan erscheinen.
Ein weiterer Vorteil der Hot-Spot-Methode ist der, dass Sie selbst im Eifer des Präsentierens kaum Gefahr laufen, dass Sie vergessen das wichtige Ventil überhaupt besonders hervorzuheben. Denn dadurch dass bei einem der kommenden Mausklicks der Hot-Spot erscheint, können Sie diese geplante Hervorhebung nicht vergessen. Somit ist eine gewisse Dramaturgie "unverlierbar" und direkt mit der entsprechenden Powerpoint-Präsentation gekoppelt. Das ist auch dann von Vorteil, wenn ein Mitarbeiter oder Kollege die Präsentation vor den Kunden halten soll. Durch den erscheinenden Hot-Spot kann der Präsentator gar nicht vergessen, den vorab als wichtig erachteten Punkt besonders hervorzuheben. 






Hier noch was Merk-Würdiges:

Kaffee dient als Überzeugungshilfe
In einer australischen Untersuchung (University of Queensland) hat man festgestellt, dass Kaffee helfen kann, andere Personen von der eigenen Meinung zu überzeugen.
Genaugenommen geht es um das Koffein in dem Kaffee.
Wenn eine Person die Koffeinmenge zu sich genommen hat, die 2 Tassen Kaffee entspricht, dann ist diese Person deutlich offener dafür, Argumente zugunsten einer zustimmenden Haltung systematisch zu verarbeiten.
Ausserdem kann sich diese Person später auch besser an die einzelnen Pro-Argumente erinnern.
Man kann also die eigenen Kunden dann mit einer höheren Wahrscheinlichkeit überzeugen, wenn diese Kaffee oder auch anderen koffeinhaltigen Nahrungsmitteln (Cola, Tee, Energy Drinks) zu sich genommen haben.

Unser Kommentar hierzu:
Vielleicht sollten wir im Verkauf nun öfters mit der grossen Thermoskanne zum Kunden gehen und diesem gleich zu Beginn des Gesprächs einen Kaffee anbieten.
Vielleicht sollte man zukünftig auch eher in High-Tech-Kaffeemaschinen anstatt in Verkaufstrainings investieren.
Wenn Sie dennoch in ein Verkaufstraining investieren möchten, dann kommen Sie einfach auf uns zu.
Einen Kaffee bekommen Sie bei uns auch  -  auch ohne Hintergedanken.




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