Tipps+Tricks-Newsletter 8
Verwenden Sie Anaphern
Würzen Sie Ihre Reden mit einer sehr wirkungsvollen rhetorischen Stilfigur: der Anapher
Eine Anapher ist eine wörtliche oder fast-wörtliche Wiederholung eines Satz-Beginn oder eines Absatz-Beginns.
Ein Beispiel:
"Sie haben mit XY den Vorteil, dass..............."
"Sie bekommen mit XY zudem den weiteren Vorteil, dass............."
"Und ausserdem bietet sich Ihnen auch noch ein oft vergessener Vorteil, nämlich dass............."
Der Satz-Beginn wird fast-wörtlich wiederholt und brennt dadurch die eigentlichen Inhalte der Sätze bei Ihren Zuhörern tiefer ein.
Die Anapher bringt aber auch ein Fettnäpfchen mit sich:
Sie kann schnell plump und reisserisch-manipulativ wirken.
Dieses drohende Fettnäpfchen können Sie aber durch 3 Dinge vermeiden:
1. Bringen Sie die Satz-Beginn-Wiederholungen nicht zu mechanisch, zu variationslos oder gar zu 100% wörtlich-identisch.
2. Bringen Sie insgesamt nicht mehr als 4 Wiederholungen.
3. Lassen Sie die Wiederholungen zeitlich nicht zu eng aufeinander folgen.
Wenn Sie dies beachten, dann laufen Sie nicht Gefahr, eine zu plump und reisserisch wirkende Anapher zu verwenden.
Eine durchdachte Anapher kann - und zwar unabhängig vom Inhalt der Rede - die Dynamik und Wirkkraft Ihrer Rede deutlich erhöhen.
Das erleben wir täglich in unseren Seminaren und Trainings.
Man sagt sogar, dass eine durchdachte Anapher am Ende einer Rede die Wirkkraft der gesamten Rede genau so stark steigern kann, wie ein weiteres gutes inhaltliches Argument im Hauptteil der Rede.
Es gibt übrigens eine Rede, die gerade wegen Ihrer wirkungsvollen Anapher weltberühmt wurde:
Die Rede "I have a dream" von Martin-Luther King.
Im Hauptteil dieser Rede wird jeweils der Beginn eines Absatzes wörtlich wiederholt.
Denn jeder Absatz beginnt mit den Worten "I have a dream".
Die Gefahr der Plumpheit ist bei dieser Rede dadurch gebannt, indem die Wiederholung nur alle paar Minuten (absatzweise statt satzweise) auftritt. Deshalb sind hier ausnahmsweise auch mehrfache wörtlich-identische Wiederholungen möglich, ohne dass die Rede insgesamt zu reisserisch-manipulativ wirken würde.
Hier noch was Merk-Würdiges: Grosse Männer verdienen mehr
Grössere Männer verdienen in Deutschland statistisch gesehen auch ein grösseres Gehalt.
Dies gilt zumindest für die alten Bundesländer.
Dies fand eine Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) in Berlin heraus.
Bei Frauen fand man keinen Zusammenhang zwischen Körpergrösse und Einkommen.
Laut DIW verdienen Männer - rein statistisch gesehen - pro zusätzlichem Zentimeter Körpergrösse knapp 0,6 Prozent mehr Brutto-Monatsgehalt.
Schon seit Jahren weiss man, dass zum Beispiel auch in den USA grössere Männer mit höherer Wahrscheinlichkeit in höhere Führungspositionen gelangen.
Bei den Ursachen für diesen Effekt vermutet man, dass Körpergrösse oft unbewusst mit Stärke, Selbstbewusstsein und Durchsetzungsvermögen gleichgesetzt wird, was sich dann im Berufsleben subtil auf die Karriere auswirkt.
Unser Kommentar hierzu:
Zum Glück ist dies alles nur Statistik, die uns zwar unterhalten aber nicht verwirren sollte.
Anstatt uns nun in die Streckbank zu hängen, können wir unseren Erfolg sicher auch anders fördern.
Zum Beispiel durch systematische Weiterbildung.
Diese tut auch (meist) nicht so weh, wie die Streckbank.
Zurück zur Übersicht
Bestellung des Tipp+Tricks-Newsletters
Drucken dieser Seite:
1. Doppelklick eines beliebigen Wortes im Text
2. Strg + P
3. OK
INSTATIK - Der Trainings-Spezialist für Präsentation und Verkauf - www.instatik.de
Suchbegriffe für diese Seite:
Körpersprache Nonverbale Kommunikation Nonverbal körpersprache nonverbale kommunikation nonverbal Koerpersprache koerpersprache Körpersprache Nonverbale Kommunikation Nonverbal körpersprache nonverbale kommunikation nonverbal Koerpersprache koerpersprache Körpersprache Nonverbale Kommunikation Nonverbal körpersprache nonverbale kommunikation nonverbal Koerpersprache koerpersprache Körpersprache Nonverbale Kommunikation Nonverbal körpersprache nonverbale kommunikation nonverbal Koerpersprache koerpersprache