Tipps+Tricks-Newsletter 4
Forschungsergebnis - Das Erkennen von Lügen:
Folgendes neues Forschungsergebnis des britischen Psychologen Richard Wiseman scheint sehr interessant:
Landläufig meint man oft, dass Lügner daran zu erkennen sind, dass sie den Blickkontakt vermeiden oder nervös zappeln.
In Wirklichkeit zappeln Lügner aber nicht mehr als Nicht-Lügner und halten sogar mehr Blickkontakt als Nicht-Lügner.
Allerdings entdeckte Wisemann doch 3 Merkmale beim Lügen:
Lügner machen - im Vergleich zu Nicht-Lügnern - längere Pausen zwischen der gestellten Frage und der (gelogenen) Antwort.
Ausserdem bilden Lügner - im Vergleich zu den Nicht-Lügnern - beim Lügen meist kürzere Sätze und bewegen sich körpersprachlich kaum (Anspannung des ganzen Körpers).
Präsentations-Tipp - Die Gestaltung von Säulendiagrammen:
Wenn Sie Zahlen in Säulendiagrammen darstellen wollen sollten Sie folgendes beachten:
Säulendiagramme sollen maximal 5 Säulen haben.
Der Säulenabstand der Säulen soll halb so breit sein wie die Säulen selbst.
Diese Proportion erleichtert den Vergleich der Säulen und wirkt auch optisch sehr ästhetisch.
Wenn Ihnen die Säulen alle gleich wichtig sind, dann sortieren Sie diese der Grösse nach abfallend von links nach rechts.
Wenn Ihnen eine Säule besonders wichtig ist (z.B. die Säule Ihres eigenen Unternehmens), dann können Sie diese Säule auch (unabhängig von deren Grösse) ganz nach links stellen.
Wenn Sie die einzelnen Säulen mit etwas mehr Text beschriften müssen (nicht zuviel Text), eignet sich besonders gut das sogenannte "Balkendiagramm". Bei diesem Balkendiagramm liegen die "Säulen" und werden daher auch "Balken" genannt. Sie können jeweils am rechten Ende der liegenden Balken diese einfacher horizontal beschriften als bei den stehenden Säulen.
Ausserdem nimmt der Betrachter die Grössenunterschiede zwischen liegenden Balken subjektiv als grösser wahr, als wenn diese Grössenunterschiede in stehenden Säulen dargestellt werden.
Allerdings ist dieser Effekt für den Präsentator nur dann sinnvoll, wenn er diesen auch wünscht, d.h. wenn er tatsächlich die Grössenunterschiede als gross hervorheben will.
Verkaufs-Tipp - Wertrahmungs-Technik:
Nutzen Sie beim Verkaufen die Wert-Rahmungs-Technik:
Hierbei präsentieren Sie nicht Ihr "nacktes" Produkt, sondern Sie arrangieren es in einem wertsteigernden Ambiente bzw. Rahmen.
Ein Beispiel:
Ein Verkäufer von hochwertigen High-Tech-Dübeln schüttet im Verkaufsgespräch nicht seinem Kunden eine Tüte Dübel auf dessen Tisch. Denn dadurch würde er beim Kunden den Eindruck "billige Massenware" aufbauen.
Stattdessen könnte der Verkäufer dem Kunden eine Art Schmuckschatulle zeigen oder überreichen, in dem ein Dübel passgenau in der samtigen Aussparung eingebettet liegt. Dadurch kann er eher das Bild eines "edlen" High-Tech-Produktes aufbauen.
Dieses Bespiel mag zwar sehr extrem klingen, aber wir haben mit ähnlichen Wert-Rahmungen tatsächlich sehr gute Erfahrungen gemacht.
Es gibt auch Spezialisten auf dem deutschen Markt, die sich auf die Herstellung von Wertrahmungs-Koffern spezialisiert haben.
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